Aktuelles

Entwicklungskonzept für Lippe auf den Weg gebracht
Vom: 24.09.2014

Lippe im Jahr 2025 – ein Ausblick auf die nächsten zehn Jahre

Wie wollen wir zukünftig in Lippe leben?

Diese Frage soll ein neues Integriertes Entwicklungs-Konzept 2025 beantworten. Es wurde jetzt im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Zukunftsfragen im ländlichen Raum und im Kreistag des Kreises Lippe einstimmig auf den Weg gebracht. Bis Juni 2015 soll diese Zielvorgabe für Lippes Zukunft vorliegen.

LippischeRose

Lässt die Lippische Rose blühen:
das Entwicklungskonzept Lippe 2025 wurde auf den Weg gebracht.

Der Grund: Lippe möchte in der neuen EU-Förderperiode 2014-2020 dabei sein und einen Teil der insgesamt 62 Milliarden Euro, die Brüssel in vier Fördertöpfen auf Bund und Land verteilen will, nach Lippe holen. Die Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes ist Voraussetzung für die Teilnahme an Fördermittelprogrammen. 

Unter der Federführung von Landrat Friedel Heuwinkel werden der Kreis Lippe mit seinen Fachbereichen Finanzen, Bildung, Umwelt, Kataster dazu die Politik sowie die örtlichen Verwaltungen und nicht zuletzt die Bürger an diesem „Masterplan für Lippe“ mitarbeiten. „Vorgeplant durch die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe und die Fachbereiche des Kreises wird ein Diskussionsprozess im Rahmen von Vor Ort-Veranstaltungen stattfinden“, erklärt dazu Landrat Friedel Heuwinkel .

Die Zeitschiene beschreibt Heuwinkel folgendermaßen: „Nach der Zustimmung des Kreistages beginnt die Arbeit im Kreishaus. Dazu gehört auch die Ausschreibung einer externen Beratung, die das Projekt ab Ende des Jahres begleiten soll. Anfang 2015 wird es erste Vor Ort-Veranstaltungen in Lippe mit Bürgerbeteiligung geben. „

So ganz bei „Null“ beginnt die Arbeit zum neuen Entwicklungskonzept nicht. Denn bereits im Jahr 2004 hat der Kreistag sechs strategische Handlungsfelder für Lippe formuliert:

-  Finanzen/Beteiligungen/Konzern
-  Umwelt/Energie/Verbraucherschutz
-  Arbeit/Integration/Gesundheit/Soziales
-  Bildung/Kultur/Ehrenamt
-  Kinder/Jugend/Familie
-  Wirtschaft/Verkehr/Ländlicher Raum

Bei Letzterm wird das Thema „Tourismus“, als eine der Kernkompetenzen Lippes hinzukommen. Auch der Ausbau des viel diskutierten Breitbandnetzes wird sicherlich aufgenommen.

„Was wir brauchen, um die Förderung zu erhalten, ist ein Konsens auf Kernkompetenzen in ganz Lippe“, erläutert Friedel Heuwinkel weiter. Der Grund: es gibt seit 2014 neue Förderrichtlinien. Die wesentliche Aussage der NRW-Landesregierung ist, dass nur noch Projekte gefördert werden, die sich auf ein integriertes Entwicklungskonzept der Gesamt-Region beziehen. Damit sollen Fördermittel effektiver eingesetzt und Einzelprojekte vermieden werden.

Gemeinsam zum Ziel – das bietet jede Menge Vorteile. An ein genehmigtes Hauptziel können sich zukünftig einzelne Städte und Gemeinden Lippes einfach „andocken“ ohne selbst Mittel zu beantragen. Erlaubt ist zukünftig auch die Verknüpfung unterschiedlicher Fördertöpfe – ein Vorgehen, das bis dato förderschädigend war.

Nach dem Abschluss einer erfolgreichen Förderperiode 2009 bis 2013 mit Projekten wie dem Innovationszentrum in Dörentrup, dem Projekt Dünenleben in Augustdorf und den Projekten „Elektrisch Bewegt“ sowie „Elektrisch Mobil“ macht sich Lippe mit dem integrierten Entwicklungs-Konzept 2025 fit für die nächste Förderperiode 2014 bis 2020 … damit Lippe auch zukünftig als ländliche Region 

-  Lebens- und Erholungsraum
-  Freizeitraum
-  Ernährungsraum
-  Raum für erneuerbare Energien
-  Raum für Straßennetze

und damit „lebens- und liebenswert“ ist und bleibt.

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