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Besonderer Einsatz für 339 Flüchtlinge
Vom: 05.11.2014

CDU dankt für herausragende Gemeinschaftsaktion

Besondere Situationen erfordern besonderen Einsatz. Nach diesem Motto haben Mitarbeiter des Klinikums Detmold und des Kreises Lippe jetzt in einer herausragenden Gemeinschaftsaktion dafür gesorgt, dass 339 im Detmolder Wohnheim neu angekommene Flüchtlinge ihre gesundheitliche Erstuntersuchung erhalten konnten.

Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich über den engagierten Einsatz informiert und lobt die gute Zusammenarbeit und Koordination der Abläufe. „Mit überragender Hilfsbereitschaft und sehr professionell haben die Beteiligten beim Kreis und im Klinikum eine große Herausforderung erfolgreich gemeistert. Dafür danken wir allen herzlich“, sagt Fraktionschef Andreas Kasper.

Kasper, Andreas

Informierte sich über die konzertierte Flüchtlingshilfeaktion vom Kreis Lippe und dem Klinikum Detmold: CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Kasper.

Kasper nennt es eine „logistische Meisterleistung“, dass es gelungen ist, 339 Menschen an einem Tag medizinisch zu untersuchen, dabei sprachliche Barrieren zu überwinden und Ängste zu nehmen, den Transport zwischen Wohnheim und Klinik zu organisieren, genügend Räume für die Untersuchungen bereitzustellen, die Menschen in passenden Zeitintervallen zum Röntgen zu führen oder einfach nur Hilfe zu leisten beim Ausfüllen von Fragebögen. Für etwaige meldepflichtige Infektionsfälle war das Gesundheitsamt des Kreises Lippe in Bereitschaft und die Ausländerbehörde hat bürokratische Hürden beseitigt.

Die Fäden liefen beim Bevölkerungsschutz zusammen, dem der Landrat die Koordination übertragen hatte. „Alle Verantwortlichen haben Hand in Hand gearbeitet“, stellt Kasper die Gemeinschaftsleistung heraus. Im Gespräch mit Meinolf Haase vom Bevölkerungsschutz Lippe und Dr. Patrick Dißmann, Chefarzt der Notaufnahme im Klinikum, erfuhren die Christdemokraten, dass sich Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter freiwillig gemeldet hatten, um den Flüchtlingen die Untersuchung zuteil werden zu lassen, die im Erstaufnahmewohnheim Unna-Massen aus Kapazitätsgründen nicht hatte erfolgen können. Die Stimmung im Helferteam sei gut gewesen und die Flüchtlinge seien nach der Untersuchung guten Mutes ins Wohnheim zurückgekehrt, weiß die CDU aus den Gesprächen mit den Helfern. Die Kosten für die Untersuchungen übernimmt die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg.

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