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Besuch von Karl-Josef Laumann am 02.03.2012 in Lage Hörste
Vom: 03.05.2012

Der Grünkohl schmeckte. Was ihm nicht schmeckt, brachte Karl-Josef Laumann, Landtagsfraktionsvorsitzender der CDU, in seinem Referat „Ist NRW noch zukunftsfähig? NRW wird schlecht regiert!“ auf den Tisch.

Lage-Hörste. Zum Grünkohlessen hatte der CDU-Kreisverband in den Hörster Krug geladen, der mit mehr als  200 Gästen gut besucht war. Bevor es zum Buffet ging, kündigte der Kreisvorsitzende der lippischen CDU Cajus Caesar den ehemaligen Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der zudem 15 Jahre Mitglied des deutschen Bundstages war, mit den Worten an: „Karl-Josef Laumann steht für Gradlinigkeit und ist das soziale Gewissen der Union.“

Laumann referierte fast eine Stunde frei zu aktuellen landespolitischen Themen. Als Leitfaden seiner Ausführungen setzte Laumann das Adenauer-Zitat „Der Mensch hat nicht dem Staat, sondern der Staat hat dem Menschen zu dienen“. „Zu dieser Erkenntnis müssen wir wieder zurück“, betonte er mehrfach. Besonders für seine Aussagen zu dem Bereich „Familie“ erntete Laumann Beifall: „Für die Kommunen wird es immer dort teuer, wo der Staat versucht, dass zu ersetzen, was die Familie leisten müsse. Die Familie ist als Lebensform alternativlos, wenn der Staat bezahlbar bleiben soll“, so Laumann. Der Oppositionsführer ging abschließend noch auf die Schulreform in NRW ein und verbuchte den Erhalt der gymnasialen Oberstufe als Erfolg seiner Partei. „Bildung ist die Voraussetzung für Wohlstand und Lebensqualität“, so der dreifache Familienvater. Die schulische Grundlage für die duale Ausbildung beispielsweise zum Facharbeiter sei dabei genau so wichtig, wie die Qualifizierung an einem Gymnasium für eine akademische Laufbahn.
Caesar überreichte Laumann passend zu dem sich anschließenden Essen einen lippischen Grünkohlschnaps: „Lipper können nicht nur nehmen, sondern auch geben.“

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