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Ulrich Hilker CDU-Bürgermeisterkandidat im Extertal
Vom: 13.03.2015

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

„Ich möchte Antworten geben, die draußen verstanden werden“. Mit „draußen“ meint Ulrich Hilker die Extertaler Bürger, bei denen derzeit „große Unzufriedenheit mit Entscheidungen von Politik und Verwaltung“, so Hilker, spürbar sei. Als künftiger Bürgermeister will er es anders angehen und nicht „erst handeln und dann erklären, sondern genau andersrum“ – so Hilker im O-Ton. Diese Woche wurde der 52jährige Sparkassenbetriebswirt mit überwältigender Stimmenmehrheit von der CDU Extertal als Bürgermeisterkandidat offiziell aufgestellt. 

Hilker, Ulrich Bürgermeisterkandidat

Als CDU-Bürgermeisterkandidat für das Extertal aufgestellt: Ulrich Hilker (re.) mit Ehefrau Bianca (Mitte)
und dem ersten Gratulanten Landrat Friedel Heuwinkel (li.)

Den ersten Applaus erhielt Hilker am Dienstagabend aus den eigenen Reihen für seine überzeugende Rede, in der er Klartext sprach – eine Sache, die er sich auch für die angestrebte Zukunft als erster Bürger Extertals vorgenommen hat. Zu den Beweggründen für seine Bürgermeisterkandidatur befragt, die – sollte sie erfolgreich sein – für Hilker ein hohes berufliches Risiko birgt, denn Pensionsansprüche wären im Falle nur einer Wahlperiode noch nicht erworben und eine Rückkehr in den Beruf ist im Allgemeinen schwierig. Der Kandidat selbst sieht es gelassen. „Ich habe in meinem Leben viele neue Schritte gewagt – im Privatleben und im Berufsleben – mit stets positivem Ergebnis. Privat bin ich seit zehn Jahren in zweiter Ehe glücklich verheiratet und beruflich lenke ich seit 2010 die Geschicke einer großen und erfolgreichen Sparkasse mit. Jetzt möchte ich auch politisch nochmal eine neue Chance in meinem Leben nutzen“.

Ulrich Hilker, selbst Ur-Extertaler, hat als CDU-Fraktionschef schon lange das Ohr am Bürger. „Die Gebührenerhöhungen und der Rathaus-Neubau, die mangelnde Pflege öffentlicher Plätze und die Straßenbeleuchtung – das sind Dinge, die den Bürger bewegen, zu denen er sich Fragen stellt und sich derzeit selbst die Antwort gibt“, befindet Hilker. Als Gegenmittel setzt er auf Kommunikation seitens Politik und Verwaltung: „offen und vor allem rechtzeitig“, so Hilker.

Neben Bürgernähe hat Ulrich Hilker als Vorsitzender im Finanzausschuss der Gemeinde auch ein Auge auf das, was Extertal derzeit am meisten zu schaffen macht: die schwierige Haushaltslage. Bürgerwunsch und Haushaltszwänge unter „einen Hut“ zu bringen, wird im Falle einer erfolgreichen Wahl am 13. September Ulrich Hilkers Aufgabe sein. Ein Rezept, wie dieser Spagat gelingen kann, stellte der CDU Bürgermeisterkandidat bereits vor. Hilker: „Es ist wichtig, dass sich der Bürger mit den Zielen von Politik und Verwaltung identifizieren kann. Wie das geht – das machen uns die Extertaler bereits an vielen Stellen vor. Wir haben starke Vereine, in denen sich die Menschen gern engagieren, innovative und leistungsstarke Kindergärten und Schulen mit Kooperationen über das Extertal hinaus. Außerdem haben wir Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Handwerk“.  Auch für Letztgenannte will Hilker passende Rahmenbedingungen vor Ort schaffen und setzt auch hier auf Kommunikation. Hilker: „Was ist den Betrieben wichtig? Diese Frage müssen wir immer wieder stellen.“

Zu guter Letzt hat der CDU-Bürgermeisterkandidat die Verwaltung im Blick. „Sie muss schlank, effizient und ebenso bürgernah sein“, erklärt Hilker und setzt dabei auf Strukturveränderungen, bei denen die Mitarbeiter „mitgenommen werden“, so Hilker sowie den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. „Lassen Sie uns gemeinsam neue Ziele und Visionen für das Extertal entwickeln, formulieren und mit Leben füllen“, forderte der Bürgermeisterkandidat in seinem Schlusssatz.

Landrat Friedel Heuwinkel, der selbst am 13. September zur Wiederwahl für das Landratsamt antritt, war an diesem Abend erster Gratulant und Mutmacher: „Wahlkampf macht unheimlich Spaß, ebenso Politik. Es ist schön, die Geschicke einer Kommune und eines Kreises mitgestalten zu können“. Im Anschluss referierte der Landrat über Neuigkeiten aus dem Kreistag.

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