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CDU Extertal wählt neuen Gemeindeverbandsvorsitzenden
Vom: 14.12.2015

Ulrich Hilker an der Spitze der Extertaler Christdemokraten

„Genau so stelle ich mir zukünftig Gemeindeverbandsarbeit vor“. Ulrich Hilker, neu gewählter CDU Gemeindeverbandsvorsitzender im Extertal verstand es, gemeinsam mit der CDU-Kreisvorsitzenden Kerstin Vieregge, die aus der Kreispolitik berichtete, auf der Mitgliederversammlung der Partei eine entspannt-familiäre und für Diskussionen offene Atmosphäre zu schaffen. Hilker übernimmt das Amt des Vorsitzenden vom aus beruflichen Gründen ausscheidenden Amtsvorgänger Tobias Hopf.

CDU Extertal Vorstand 2015

Zur Wahl des neuen CDU Extertal-Vorstands gratulierte CDU Lippe-Chefin Kerstin Vieregge:
(v.li.) Sandra Hambrügge (stellv. Vors.+ Pressewartin), Margarete Bode (Kassenwartin), Tobias Hopf (stellv. Vors.), Ulrich Hilker und Kerstin Vieregge. Nicht auf dem Foto: Stephan Schuberth (stellv. Vors.)

Hopf, zukünftig berufsbedingt mehrwöchig in Amerika und Shanghai unterwegs, stellte den ersten Vorsitz zur Verfügung, bleibt dem Gemeindeverband jedoch als einer von drei stellvertretenden Vorsitzenden erhalten. Gemeinsam mit Stephan Schuberth und Sandra Hambrügge wird er im gleichberechtigten Stellvertreter-Trio den an diesem Abend einstimmig zum Vorsitzenden gewählten Ulrich Hilker unterstützen. Einzig Sandra Hambrügge wird mit der Übertragung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein weiteres Amt übernehmen. Das Vorstandsteam komplettiert die langjährige Kassenwartin Margarete Bode.

Hilker, der kürzlich seinen Posten als CDU-Fraktionsvorsitzender an Maik Schlicht abtrat, erklärte nach der Wahl nochmals: „Ich werde mich nicht aus der Politik zurückziehen“. Die Gemeindeverbandsvorstandsarbeit erlaube ihm flexibler auf seine beruflichen Herausforderungen reagieren zu können als der Rats- und Sitzungsplan der Gemeinde Extertal. Gleichwohl bleibt Hilker Vorsitzender im Finanzausschuss.

Schlicht, Maik

Seit 23. November CDU-Fraktionsvorsitzender: Maik Schlicht.

Zu seinen Zielen als Gemeindeverbandsvorsitzender betonte Hilker: „Ich will die CDU Extertal weiter nach vorn bringen“. Das Mittel der Wahl ist für den gebürtigen Bösingfelder eine erhöhte Präsenz in den Ortsteilen und Bergdörfern, verstärkte Mitgliederwerbung und ein optimierter Internetauftritt. CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge kommentierte die Wahl Hilkers mit einem ganz persönlichen Lob: „Es freut mich wirklich, weil ich dein Engagement als Fraktionsvorsitzender bereits kennen- und schätzen gelernt habe“.

Kreis- und Kommunalpolitik waren weitere Themen der Versammlung. In der Kommunalpolitik ist es vor allem die angespannte Finanzlage der Gemeinde Extertal, die Diskussionsthema war. Dazu Fraktionsvorsitzender Maik Schlicht: „Es geht nicht nur über die Einnahmeseite. Wir werden die strukturellen Abläufe auf der Ausgabenseite weiterhin kritisch betrachten. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels müssen wir die interkommunale Zusammenarbeit vorantreiben“. Flüchtlinge – das Dauerthema in Öffentlichkeit und Politik – stellt auch das Extertal vor Herausforderungen. Dr. Hermann J. Paulus, Vorsitzender des Sozialausschusses stellte den Maßnahmenkatalog der Gemeinde vor. So wurde bereits das Erdgeschoss der ehemaligen Pestalozzischule für 59 Flüchtlinge ausgebaut. Investitionen in den Brandschutz von rund 100.000 Euro seien für den weiteren Ausbau notwendig. Außerdem werde die Betreuung durch einen Hausmeister notwendig. Paulus: „Außerdem wird über die Schaffung einer weiteren Stelle im Sozialamt nachgedacht“. Die  für die Gemeinde entstehenden Kosten hängen von den Erstattungen von Bund und Land ab. Weitere kommunale Themen waren die noch nicht abgeschlossene Baustelle an der  Kreuzung Barntruper Straße sowie die Notwendigkeit einer Aufgabenverteilung mit Stellenbeschreibung und Zeiterfassungen im Bauhof der Gemeinde.

Zum Abschluss referierte CDU Lippe-Chefin Kerstin Vieregge über die große Koalition von CDU und SPD in Kreishaus und Landesverband, die „noch keine Liebesheirat“, so Vieregge, sei aber mit 23 Themenbereichen inhaltlich auf einem guten Fundament stehe. Die 130 Millionen Euro-Investition in die Klinikstandorte Detmold und Lemgo – „und zwar in Bausubstanz und Personal“, so ‚Vieregge-, der geplante Bildungscampus in Lemgo, der Landesentwicklungsplan, die Internetbreitbandversorgung,  die nicht kostendeckend strukturierten Kreisseniorenheime – all dies seien, so Vieregge derzeit Themen der Kreispolitik.



 

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