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CDU Lippe und Reiter treffen sich auf Vorstandsebene
Vom: 05.07.2016

Pferdestärken in OWL geschätzt

Über das Reiten als Schulsport, den Reit- und Fahrsport in freier Landschaft und das neue Landesnaturschutzgesetzes tauschten sich jetzt die Vorstände des Landesverbandes Lippischer Reit- und Fahrvereine und der CDU-Kreistagsfraktion Lippe in einem Treffen aus.

Naturschutzgesetz

Die Vorsitzenden Georg v. Schönberg (Landesverband Lippischer Reit- und Fahrvereine), Kerstin Vieregge (CDU Lippe) und Andreas Kasper (CDU-Kreistagsfraktion) (v. rechts) sowie ihre Vorstandskollegen kennen und schätzen die Pferdestärken.

„Wir freuen uns über das Interesse der Politik hier vor Ort“, sagte Verbandsvorsitzender Georg von Schönberg und meldete zugleich Gesprächsbedarf auf Landesebene an, denn beim rot-grünen Entwurf zum Landesnaturschutzgesetz erwarten die Reiter Nachbesserungen. So wünschen sie sich unter anderem, dass das Führen eines Pferdes – wie bisher – auch abseits der für das Reiten zugelassenen Wege möglich sein soll. „Es kann doch nicht beabsichtigt sein, dass jeder Pferdestall jetzt ans Reitwegenetz angeschlossen werden muss, nur um die Pferde auf eine Koppel führen zu können“, zeigt von Schönberg die Folgen auf.

CDU-Landtagsabgeordneter Walter Kern hat die Bedenken der lippischen Reiter inzwischen in seine Fraktion getragen: „Die Sorgen wurden thematisiert und die CDU-Landtagsfraktion wird ihr Möglichstes tun, um in den weiteren Beratungen des Gesetzentwurfs entsprechend Einfluss zu nehmen“, versichert Kern. Er hebt den Stellenwert des Pferdesports im ländlichen Raum, aber auch für die Gesellschaft hervor. „Gerade in OWL kennen und schätzen wir die ‚Pferdestärken‘ mit vielfältigen Einsatzgebieten vom Freizeit- über den Schulsport bis zum therapeutischen Reiten“, sagt Kern.

Vom Erfolg des Reitens als Schulsport berichtete Astrid Büngener, Pressesprecherin des Verbands, den CDU-Politikern. „Notwendige Voraussetzungen sind das Interesse der Schulleitung und ein intensiver ehrenamtlicher Einsatz“, weiß sie aus eigener Erfahrung. Zuschüsse könnten vom Landessportbund kommen, dessen Gelder von den Kommunen verwaltet und bewilligt würden. „Hier wünschen wir uns Aufklärung darüber, dass ein Reitpferd für Kinder kein Luxusobjekt ist. Entscheidend ist weder Abstammung noch Zuchtwert, sondern das gutmütige Wesen des Tieres, so dass wir es für die Arbeit mit den Kindern einsetzen können“, stellt sie klar.

Um über die angerissenen Themen im Gespräch zu bleiben, haben CDU-Fraktionschef Andreas Kasper und von Schönberg weitere Treffen vereinbart.

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