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CDU Lippe kommentiert: Bürgernähe
Vom: 05.08.2016

Bürgernähe muss Chefsache bleiben

„Neben vielen inhaltlichen Themen hat der Kreis Lippe in den letzten Jahren gerade auf Bürgernähe gesetzt und viele Menschen mit ihren großen oder kleinen Sorgen  ernst genommen“, stellt Kerstin Vieregge, Kreisvorsitzende der CDU Lippe, fest.

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„Wenn ich dann in den letzten Tagen in der Zeitung lese, dass ein junger Mann, der gerade seine Fahrstunden für seinen Führerschein hinter sich hat, aber aus besonderen Gründen noch eine Bescheinigung beibringen muss, nicht seine Fahrprüfung machen darf, obwohl er einen längeren Auslandsaufenthalt plant, ist das nicht sonderlich bürgerfreundlich. Die Übungsstunden sind dann praktisch hinfällig und die Prüfung wird wohl ziemlich schwierig“, so Vieregge weiter.

Noch schlimmer ist der zweite Fall, ein Schildbürgerstreich: Ulrich Meyer zu Evenhausen muss nach 25 Jahren sein Hinweisschild „Direktvermarktung vom Bauernhof“ an der Straße abbauen. Auch da hätte es Möglichkeiten einer gemeinsamen Lösung gegeben. Viele Jahre lang war Bürgernähe Chefsache. Ich habe die große Sorge, dass sie das nicht mehr ist“, stellt Kerstin Vieregge besorgt fest. „In der Politik müssen wir uns alle gemeinsam mit unseren Bürgern Gedanken machen, wie wir Lippe in den nächsten Jahren positiv weiterentwickeln können. Dieser gemeinsame Ansatz war schon beim EK 2025, dem strategischen Entwicklungskonzept Ländlicher Raum Kreis Lippe, erfolgreich. Das geht aber nur, wenn wir alle in Politik und Verwaltung den Bürgern vor Ort ihren Stellenwert wieder einräumen und ihre Arbeit wertschätzen. Die Regionen werden mehr und mehr im Mittelpunkt stehen, auch in Deutschland und Europa. Da sind wir gefordert, mit den Bürgerinnen und Bürgern unser Lippe weiter lebenswert zu gestalten“, befindet Kerstin Vieregge. 

 

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