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Sicherer Schulbusverkehr
Vom: 22.08.2016

Sicherer Schulbusverkehr

Besonderer Service für I-Männchen

"Rechtzeitig vor dem Start in das neue Schuljahr müssen die Busfahrpläne in Lippe den aktuellen Schülerzahlen und den wechselnden Unterrichtszeiten angepasst werden", erklärte Achim Oberwöhrmeier, Geschäftsführer der kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG) im Gespräch mit der CDU-Kreisvorsitzenden Kerstin Vieregge.

Die Koordinierung der beteiligten Bustransportunternehmen, die häufig veränderten Unterrichtsanfangszeiten und die manchmal sehr späten Informationen der Schulen die die KVG erhalten, führten immer wieder zu Startschwierigkeiten bei den Fahrplänen zum Schuljahresbeginn, die aber aufgrund der Erfahrung der KVG in der Regel schnell und flexibel aufgefangen würden.

Achim Oberwöhrmeier informierte die CDU-Kreisvorsitzende auch darüber, dass die KVG als besonderen Service für I-Männchen spezielle Eltern-Schüler-Fahrkarten anbiete, damit die Eltern vom 10.08. bis 31.08.2016 vor und nach dem Schulstart mit ihren Kindern das Busfahren üben könnten. Außerdem versuchten die KVG und die angeschlossenen Unternehmen, möglichst immer ein und dieselben Fahrer auf den jeweiligen Linien einzusetzen, da die Fahrer dann auch besser auf die Kinder und die für sie zuständigen Haltestellen achten können. Zudem würden ca. 150 Busfahrer fortwährend geschult, um in Notfällen die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Probleme treten auf, wenn Kinder ihre Busfahrkarten vergessen: Die Kosten der Beförderung der Schulkinder übernimmt ab einer bestimmten Entfernung von der Wohnung des Kindes zur Schule der Schulkostenträger, jedoch müssen die Fahrer dem Missbrauch des Schulbussystems durch Nichtberechtigte vorbeugen. Die Schulkinder erhalten jeweils elf Monatskarten pro Jahr. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern darauf achten, ihren Kindern die Fahrausweise mitzugeben. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit des Anschlusses an den ÖPNV in Bielefeld und teilweise auch in Niedersachsen.

Des Weiteren reagiere die KVG, so Oberwöhrmeier, flexibel auf die zurückgehenden Schülerzahlen in Randbereichen, z. B. durch Anruf-Sammel-Taxen und den Einsatz von Kleinbussen.

Beide Gesprächspartner, Vieregge und Oberwöhrmeier, zeigten sich optimistisch hinsichtlich einer immer enger werdenden Zusammenarbeit von KVG, den privaten Busunternehmen, den lippischen Schulen und Kommunen. Es gibt bereits eine lippische „corporate identity“ von Lippemobil, die schon auf vielen Regionalbussen zu finden ist.

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