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CDU Lippe kommentiert: Innovationszentrum Dörentrup vor dem Aus?
Vom: 26.09.2016

Gestaltung statt (nur) Verwaltung

Innovationen sollten nicht vor Verwaltungstüren halt machen. Verwaltungen sind heute aufgerufen, mit Kreativität die Themen der Zukunft auch für den Kreis Lippe zu meistern.

Dass die Kreisverwaltung, bzw. der neue Landrat nun den Weiterbestand des gerade entwickelten Innovationszentrums Dörentrup zur Disposition stellt, ist nicht nachvollziehbar und wäre ein großer Rückschlag im Hinblick auf die Weiterentwicklung regenerativer Energien in Lippe.

Wegweiser
"Der Kreis Lippe braucht, um in Zukunft bestehen zu können, weitere innovative Projekte".
(Kerstin Vieregge, CDU-Kreisvorsitzende

So heißt es in der Präambel des Gesellschaftsvertrages: „Die Gesellschaft soll die wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Lippe vorantreiben.“  Dazu fördert das Zentrum besonders Projekte zu den Themen Elektromobilität und erneuerbare Energie im ländlichen Raum. Es leistet so ganz konkret einen Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit in Lippe, gerade im ländlichen Raum: Einerseits treibt das Zentrum die Forschung in den genannten Feldern voran, andererseits trägt es zur Entwicklung der heimischen Wirtschaft bei und sichert so Arbeitsplätze.

Das Innovationszentrum, an dem die Hochschule OWL, die Fachhochschule des Mittelstands (FHM), die Gemeinde Dörentrup und Private beteiligt sind, hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens mit den Themen erneuerbare Energie und deren Speicherung sowie dem bundesweiten Projekt Elektromobilität im Mittelstand einen hervorragenden Namen gemacht und bringt sowohl Dörentrup als bald autarke Energiegemeinde, wie auch den gesamten Kreis Lippe, was die CO2-Bilanz anbelangt, weit nach vorne. Mit der Angliederung der Wirtschaftsförderung ist die Beratung der Betriebe auch gesichert, und das alles kostenneutral durch die Einwerbung von vielen Projekten mit europäischer Unterstützung. CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge: „Diese Projekte gehören zu unserem mit den Bürgern geschaffenen Entwicklungskonzept 2025 und sollten sich weiter mit vielen Zukunftsthemen für Lippe befassen. Das Verhalten des Landrats in dieser Frage ist völlig unverständlich und er sollte deutlich machen, ob er von der bisherigen innovativen und gestaltenden Kreisverwaltung Lippe zukünftig eine rein verwaltende Verwaltung machen will. Der Kreis Lippe braucht, um in Zukunft bestehen zu können, weitere innovative Projekte wie z. B. it‘s OWL und Verwaltung 4.0 als Zukunftsprojektion. Eine Rückführung auf reine Verwaltungsarbeit ist mit der lippischen CDU nicht zu machen.“

 

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