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CDU Lippe kommentiert: Kündigung Europabüro
Vom: 02.11.2016

Innovation muss man wollen und nicht verwalten

Acht Jahre erfolgreiche Arbeit gehen still und heimlich zu Ende. Passiert dies, nur weil der neue Chef nicht will, oder weil die bisherige Tätigkeit zu erfolgreich war? „Mit Hilfe des Europabüros des Kreises Lippe wurden viele neue Ideen und Projekte und somit auch bares Geld in Millionenhöhe nach Lippe geholt", stellt Kerstin Vieregge, Kreisvorsitzende der CDU Lippe, fest. Gerade in der Zeit der Möbelkrise konnten so durch die Finanzierung für die Weiterbildung arbeitslos gewordener Lipper und für die Eingliederung der Russlanddeutschen viel bewegt werden. Weitere erfolgreiche Projekte waren u. a. der Erhalt und die Weiterentwicklung unserer Dörfer, der Ausbau der E-Mobilität und das Wanderkompetenzzentrum, um nur einige weitere Projekte zu nennen. "In Zusammenarbeit mit unserem Europabüro in Brüssel wurden im Bildungsbereich auch die Europa-Schulen unterstützt sowie die direkte Kommunikation unserer Bürgerinnen und Bürger mit dem Thema Europa", resümierte Vieregge.

Aber der neue Landrat sagt zu diesen Europathemen nein, ohne die Politik auch nur ansatzweise einzubinden oder zu informieren. Schon wieder wird Lippe etwas verlieren was über Jahre erfolgreich Bestand hatte! „Was ich des Weiteren nicht nachvollziehen kann, ist, dass einerseits das Büro in Brüssel gekündigt wird, der Kreis Lippe dann aber andererseits eine Delegation zum Nachhaltigkeitskongress nach Brüssel schickt, wie in der Zeitung zu lesen war“, so Vieregge. „Mit der Abschaffung des Europabüros verlieren wir als Kreis Lippe ein erfolgreiches Element zur Darstellung auf europäischer Ebene und ein wichtiges Bindeglied zu den europäischen Institutionen, die wir auch zukünftig hätten behalten können. Logik klingt anders. Schade, dass Herr Dr. Lehmann nicht auf den Erfolg aufbaut“, stellt Kerstin Vieregge, die CDU-Kreisvorsitzende, fest.

 

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