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Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière zu Gast in Lippe
Vom: 07.02.2017

Mehr als 200 Besucher begrüßen prominenten Gast

„Wir brauchen wieder ein anständiges Miteinander der Bürger.
Mehr Respekt auch gegenüber Polizei und Rettungskräften ist gefragt.“

Im vollbesetzten SonVida in Detmold mahnte der Minister einen respektvollen Umgang der Bürger miteinander an. Er warb im Beisein der CDU-Kreisvorsitzenden Kerstin Vieregge und der Abgeordneten Christian Haase MdB, Heinrich Zertik MdB und Walter Kern MdL für eine faire Gesellschaft, den Kampf gegen Unterstellungen und Fake-News und für Respekt gegenüber denjenigen, die für die Sicherheit in der Gesellschaft und die schnelle Hilfe in Notsituationen sorgen.

De Maizière
Überreichten dem Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (rechts) regionale, lippische Spezialitäten: die CDU Lippe-Vorsitzende Kerstin Vieregge (Mitte) und Bundestagsabgeordneter Christian Haase (links.)

Die über zweihundert Besucher der CDU-Veranstaltung zollten ihm dafür langanhaltenden Beifall. Im weiteren Teil seiner Rede forderte der Innenminister ein besser abgestimmtes Sicherheitssystem zwischen Bund und Ländern, um bundesweit Gefährder, Kriminelle und Asylbetrüger zentral erfassen zu können. Das sei man den friedliebenden Bürgern in der Bundesrepublik schuldig.

Mehr Kompetenzen in der Überwachung, nicht nur von potentiellen Tätern, sondern auch von öffentlichen Straßen und Plätzen sei zwingend notwendig und das Kompetenzgerangel zwischen den Ländern einerseits und dem Bund andererseits sei zügig zu beheben. Thomas de Maizière informierte die anwesenden Besucher der CDU-Veranstaltung über die bereits eingeleiteten gesetzlichen Maßnahmen nach den Terroranschlägen in Deutschland im letzten Jahr, machte aber auch deutlich, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht geben könne.

Enttäuscht zeigte sich der Minister über die Blockadehaltung der nordrheinwestfälischen Landesregierung, die die von ihm angeregte Einstufung  der nordafrikanischen Länder Tunesien, Marokko und Algerien als „sichere Herkunftsländer“ trotz der beschämenden Vorkommnisse der Kölner Sylvesternacht bisher verweigere und so die Abschiebung von Straftätern und abgelehnten Asylbewerbern nach wie vor verhindere.

CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge bedankte sich bei dem prominenten Gast aus Berlin mit einem lippischen Spezialitätenkorb, der den Minister sichtlich erfreute, zumal er zu Detmold und Lippe durch seine in Detmold geborene und aufgewachsene Ehefrau eine starke Beziehung hat.

Weitere Informationen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der CDU/CSU-Fraktion finden Sie unter https://www.cducsu.de/sites/default/files/160909_faktenblatt_fluechtlingspolitik.pdf.

 

 

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