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CDU Lippe kommentiert: Inklusion - Moratorium für Lippe gefordert
Vom: 24.02.2017

Inklusion – ein großer Flop?

„Eines der zentralen Anliegen der rot-grünen Landesregierung, die Einführung der flächendeckenden Inklusion an den Schulen in NRW ist zum Scheitern verurteilt“, erklärte die stellvertretende CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Heike Görder.

Görder, Heike

Das mit viel Tam-Tam angekündigte gemeinsame Lernen von nichtbehinderten und behinderten Kindern scheint an der halbherzigen Umsetzung und zu dürftigen Mittelbereitstellung zu scheitern.

Eltern- und Lehrerverbände schlagen Alarm, weil Schulministerin Löhrmann (Grüne) die Schulen zu immer mehr Inklusionsklassen drängt, aber nicht bereit ist, die dafür notwendigen Mittel für mehr fachspezifische Lehrer und Sozialpädagogen zur Verfügung zu stellen.

Die parallel zur Inklusion zur Schließung anstehenden bzw. schon geschlossenen Förder- und Sonderschulen zeigen inzwischen die fatalen Folgen des mangelhaft geplanten und stümperhaft betriebenen Inklusionsprozesses.

„Auf dem Rücken der wehrlosen und besonders förderungswürdigen Kinder will die rot-grüne Landesregierung ihren politischen Willen durchpeitschen – ohne Rücksicht auf Verluste! Hilflose Eltern, über- und unterforderte Kinder sowie frustrierte Lehrer sind das Ergebnis der ideologischen Bildungspolitik in NRW, der inzwischen schon 155 Förderschulen durch Schließung zum Opfer gefallen sind, ohne dass man wirklich von merkbaren Erfolgen der Inklusion in NRW sprechen kann“, so Heike Görder.

Die Kreistagsabgeordnete spricht sich für ein landesweites Moratorium in Lippe und in ganz NRW aus, um Eltern und Lehrern nach den ersten wenig hoffnungsvollen Erfahrungen Zeit zur Reflexion zu geben.

Heike Görder: „ Inklusion funktioniert nur, wenn das Land bereit ist, die wirklich notwendigen personellen und finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen und sich von der dahinterstehende Ideologie zu verabschieden.“

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