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Walter Kern besucht Seniorenresidenz "Die Rose im Kalletal"
Vom: 13.03.2017

Die Blues Brothers aus der Seniorenresidenz

Ob Dorfauto, Internet-Café oder mobile Seniorenberatung – wenn in Lüdenhausen Projekte für die Dorfgemeinschaft geplant werden, ist „Die Rose im Kalletal“ aktiv dabei. Der CDU-Landtagsabgeordnete Walter Kern lernte die Initiativen bei seinem Besuch in der Pflegeeinrichtung kennen und wollte im Gespräch mit „Rosen-Chefin“ Karin Grote auch wissen, wie sie die aktuellen Herausforderungen auf dem Pflegemarkt meistert.

KernBluesBrothers

Freut sich über die pfiffigen Werbeideen der Kalletaler Senioren-Residenz "Die Rose":
MdL Walter Kern (re.) mit Dipl.-Pädagogin Karin Grote (Residenzleiterin)

Als Vorteil sieht Grote die private Trägerschaft ihres Hauses. „Wir können freier über die Ausgestaltung unserer Angebote entscheiden und auch die Mitarbeiter schätzen die individuelle Atmosphäre am Arbeitsplatz. Das kommt den Bewohnern zugute“, sagt sie.

Karin Grote wirbt mit spritzigen und kreativen Ideen für ihre Seniorenresidenz, zum Beispiel mit einem Poster, das einen Bewohner und einen Mitarbeiter als „Blues Brothers“ zeigt. Und sie bringt mit wöchentlichen Veranstaltungen, zu denen auch die Dorfbewohner eingeladen sind, Schwung und Leben ins Haus. „Auf diese Weise fördert die Rose das Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft und leistet zugleich einen Beitrag zum kulturellen Angebot im Kalletal“, lobt Kern das Engagement. Besonders stolz ist Grote auf das vor gut einem Jahr eröffnete Demenzzentrum: „Wir haben uns professionell mit dem Thema auseinandergesetzt und bieten ein umfangreiches Beratungsprogramm, Hilfe zur Selbsthilfe und ein Zuhause für 28 Menschen mit Demenz.“

Unterstützung von der Politik wünscht sich Grote bei den vielen gesetzlichen Vorgaben, die „viel Zeit und hohen bürokratischen Aufwand fordern.“ Am Beispiel der Prüfverfahren für Pflegeeinrichtungen macht sie klar: „Wir befürworten regelmäßige Prüfungen, denn richtig durchgeführt sichern sie die Qualität der Pflege und sind wichtige Entscheidungshilfen. Aber wenn die Heimaufsicht und der Medizinische Dienst ein und denselben Sachverhalt nach unterschiedlichen Kriterien prüfen und zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, dann stimmt etwas nicht im System.“

Auch Kern sieht die Mängel und begrüßt daher die Initiative Karl-Josef Laumanns (CDU), der als Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung ein neues Bewertungssystem angestoßen und ihm zur Aufnahme ins neue Pflegestärkungsgesetz verholfen hat. „Ich erwarte verständlich aufbereitete Ergebnisse, die verlässliche Orientierungshilfen für die zu Pflegenden und ihre Angehörigen bieten“, rechnet der Landtagsabgeordnete mit Verbesserungen.

Walter Kern will den Austausch mit Geschäftsführerin Karin Grote fortsetzen und hat sich zudem um ein Praktikum in der „Rose im Kalletal“ beworben für den Fall, dass er am 14. Mai wieder in den Landtag gewählt wird.

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