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Umflut am SchiederSee
Vom: 23.05.2013

Schieder-Schwalenberg. Eine ganz besondere Schifffahrt unternahmen gut 50 interessierte Bürger nun mit der CDU Schieder-Schwalenberg. Gemeinsam mit Landrat Friedel Heuwinkel und dem CDU-Bundestagskandidaten Christian Haase ging es über den Schiedersee zur Umflut, um sich vor Ort ein eigenes Bild der aktuellen Arbeiten zu machen.

Umflut am SchiederSee 1

Der Bau der Umflut soll bis zum Herbst 2014 fertiggestellt sein. Sie soll die Emmer vom Schiedersee abtrennen und so sowohl die natürliche Entwicklung der Emmer sicherstellen, wie auch einer übermäßige Ablagerung von Sedimenten im See vorbeugen. So kann die Seequalität erhalten werden. Außerdem werde die Umflut helfen die Hochwasserproblematik in Lügde zu reduzieren. Die Arbeiten an der Umflut werden zu 80% gefördert. Nachdem die Arbeiten an der Spundwand, die die Umflut vom See abtrennt, im Winter witterungsbedingt in Verzug geraten sind, konnte mittlerweile die fertiggestellte Spundwand in Augenschein genommen werden.

Umflut am SchiederSee

Christian Haase, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Höxter/Lippe II, stellte sich den Schieder-Schwalenbergern vor und informierte über seine politischen Schwerpunkte, die er bei einer erfolgreichen Wahl in den Bundestag in Angriff nehmen will. Der Verbraucherschutz und die Lebensmittelüberwachung seien für ihn nicht nur aufgrund der Brisanz in der jüngeren Vergangenheit wichtige Themen, denen er sich widmen will. In der Sozialpolitik will sich Haase mit Eingliederungshilfen für behinderte Menschen beschäftigen. Nicht nur als Vater liege ihm auch besonders die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen.

Landrat Friedel Heuwinkel berichtete während der Schifffahrt zur aktuellen Kreispolitik. Für den Kreis Lippe sei es wichtig die Infrastruktur vor Ort zu erhalten. Dazu zählen vor allem Schulen, Kitas und Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs, aber auch Kanäle und Anbindungen an schnelles Internet. "Niemand würde auf die Idee kommen ein Gewerbegebiet ohne Stromanschluss auszuweisen. Genauso muss auch bei der Internetanbindung gedacht werden" so Heuwinkel. Wichtige Zubringerstraßen, wie die Extertalstraße zur A2, müssten dringen saniert werden. Hier sei das Land NRW in der Pflicht.

Der Tiefpunkt nach dem weitgehenden Krise der lippischen Holz- und Möbelindustrie sei überwunden. Stärkste Branchen im dritten Landesteil seien mittlerweile Elektro, Kunststoff und Maschinenbau. Dennoch gäbe es in Lippe immer noch rund 14.000 aus der Krise resultierende Bedarfsgemeinschaften, für die der Kreis jährlich Unterstützungskosten von ca. 72 Milionen Euro trägt.

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