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NRW-Staatssekretärin Serap Güler besucht das Kommunale Integrationszentrum im Kreishaus
Vom: 28.11.2017

NRW-Staatssekretärin Serap Güler besucht das Kommunale Integrationszentrum im Kreishaus

 

Serap Güler, die Staatssekretärin für Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration besuchte  am 28.11.2017 das Kommunale Integrationszentrum (KIZ) des Kreises Lippe.

Die Leiterin des KIZ, Frau Alexandra Steeger, stellte die Arbeit des Zentrums und  dessen enge Vernetzung mit den lokalen Partnern in der Integrationsarbeit vor.

Im Anschluss diskutierte Frau Güler zum Thema, wie Integration nachhaltig gestaltet werden kann, mit Vertretern des Kreises Lippe, des KIZ, mit Herrn Christian Haase MdB – dem Leiter des Arbeitskreises „Einwanderung und Integration“ der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschland (KPV)  – sowie mit Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes, der Kommunen, der Schulen und des Kreissportbundes.

Frau Güler betonte: „Bei dem Bemühen um die Integration der Flüchtlinge, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, dürfen die Anstrengungen zur Integration derjenigen zugewanderten Menschen, die bereits seit Jahren in Deutschland leben, nicht zu kurz kommen.“ Frau Güler lobte daher den lippischen Ansatz, auch auf die nachhaltige Integration dieser Menschen Wert zu legen.

Die Staatssekretärin unterstrich die Bedeutung der lippischen Wirtschaftskraft, da ein gutes Angebot an Arbeitsplätzen eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Integration sei. Zudem lobte sie die enge Vernetzung des Kommunalen Integrationszentrums in Lippe mit den lokalen Behörden. Die NRW-Koalition stelle die Finanzierung der Kommunalen Integrationszentren bis zum Ende der Legislaturperiode sicher: „Integration gelingt vor Ort und muss auf sichere Beine gestellt werden!“

Herr Haase erklärte: „Wir konnten Serap Güler hier einen guten Einblick in die Integrationsarbeit vor Ort bieten. Wir danken allen Ehrenamtlichen, die bisher großartige Arbeit in der Integration geleistet haben – durch Sprachunterricht, Patenschaften, Einladungen in örtliche Vereine oder das persönliche Gespräch. Das ist sehr viel Wert. Auf Dauer können viele Ehrenamtliche ihr großes Engagement jedoch nicht aufrechterhalten. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Die Lasten müssen entsprechend geteilt werden - um eine verstärkte Einbeziehung Hauptamtlicher werden wir in Zukunft nicht umher kommen."Bild Nr. 604

 

Hintergrund: Um sich über die unterschiedlichen Lösungsansätze und Probleme vor Ort zu informieren, unternimmt Frau Güler seit Ihrem Amtsantritt eine Tour zu sämtlichen 52 Kommunalen Integrationszentren in NRW. Aufgabe der 2013 ins Leben gerufenen Zentren ist die nachhaltige Integration der nach Deutschland eingewanderten Menschen. Seit 2015 ist als weiterer Schwerpunkt die Unterstützung der Flüchtlinge hinzugekommen. Das KIZ Lippe ist u. a. tätig im Coaching für Ehrenamtliche sowie im Konfliktmanagement. Ferner stellt das KIZ Beratungsangebote im Bereich Bildung und Schulberatung für schulpflichtige Flüchtlingskinder sowie deren Eltern zur Verfügung.

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