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CDU-Neujahrsempfang Extertal mit 250 Gästen
Vom: 13.01.2014

Deutschlands Zukunft im Fokus

Extertal-Almena. Seit zehn Jahren ist der CDU-Neujahrsempfang eine feste Größe im Terminkalender für Vereinsvertreter, Unternehmer und Kommunalpolitiker weit über Lippes Grenzen hinaus. In diesem Jahr konnte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Claudia Meier mehr als 250 Gäste in Almena im Saal der Gaststätte „Haus Breiding“ begrüßen – unter ihnen Gastredner Staatssekretär Steffen Kampeter MdB, Superintendent Pfarrer Michael Keil aus Barntrup, Armin Prinz zur Lippe, die Bundestagsabgeordneten Cajus Caesar und Heinrich Zertik, Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann. Wie der Extertaler CDU-Neujahrsempfang zu diesem Groß-Event geworden ist, erklärt CDU-Kreisvorsitzende und Extertalerin Kerstin Vieregge: „Durch viel, viel Arbeit und den persönlichen Kontakt“.

CDU-Neujahrsempfang Extertal mit 250 GästenGastredner Steffen Kampeter (MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im
Finanzministerium), Claudia Meier (CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Extertal),
Joachim Bode (CDU-Fraktionsvorsitzender Extertal), Anke Dißmeier
(stellvertretende Vorsitzende CDU-Gemeindeverband Extertal) und Kerstin
Vieregge (CDU-Kreisvorsitzende und stellvertretende Landrätin).

Begrüßt von der Extertaler CDU-Spitze mit Joachim Bode, Claudia Meier, Anke Dißmeier und Kerstin Vieregge fühlten sich die Gäste gleich zu Beginn heimisch. „Es ist wie ein Besuch bei Freunden“, erklärte ein langjähriger Gast. Bereits beim Begrüßungstrunk fanden sich Gäste zu lockeren Gesprächsgruppen zusammen. „Das ist das, was wir mit dem Neujahrsempfang erreichen möchten: Menschen ins Gespräch bringen“, betont Joachim Bode.

Das Programm des Abends eröffnete Claudia Meier, Extertaler CDU-Chefin mit einer trefflichen Rede zum Beginn des neuen Jahres. Tenor ihrer Ausführung zum „Frosch-Dilemma“ und dem alles entscheidenden „Tipping Point – raus aus der Gewöhnung“ war der Aufruf, den auch Kerstin Vieregge in ihrer Rede aufgriff „Es ist besser, zur rechten Zeit mutig zu handeln bevor wir be-handelt werden“.

Mutig gehandelt und dabei in Zeiten der Haushaltssicherung auch unpopuläre Themen angepackt, hatte die Gemeinde Extertal im abgelaufenen Jahr. Extertals Bürgermeister Hans Hoppenberg ließ 2013 mit der Schließung zweier Lehrschwimmbecken, dem Verkauf eines Rathauses und der weiterhin hohen Schuldenlast in seiner Rede nochmals Revue passieren.

Pfarrer Michael Keil setzte in den Mittelpunkt seiner Ansprache etwas, das im Alltagsleben mit all seinen Herausforderungen häufig verloren geht: das Glück. Mit einer philosophischen Geschichte über Gewinn und Verlust machte er deutlich, dass sich ein Verlust als Gewinn und damit Glücksfall herausstellen kann.

Steffen Kampeter, Bundestagsabgeordneter für den Mühlenkreis Minden-Lübbecke sowie Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium war der Hauptredner des Abends. Er referierte zum Thema „Deutschlands Zukunft gestalten – Herausforderungen für die Union“. Kampeter ist seit 1990 Bundestagsmitglied. Ihm gelang 2009 erstmals seit fünfzig Jahren ein Direktmandat für die CDU im Kreis Minden-Lübbecke. Der Einstieg in seine Rede war ein Rückblick auf drei Regierungsperioden der CDU. „Merkel I bis III“ formulierte Kampeter salopp und griffig. Von fünf Millionen Arbeitslosen in 2005 hin zur – so Kampeter – „besten Beschäftigungslage seit der Wiedervereinigung“ zog er eine deutlich positive Bilanz der CDU-Regierung 2005 bis 2013.

Herausforderungen sind für ihn an erster Stelle die Energiepolitik. „Energie muss auch in Zukunft sicher, bezahlbar und umweltfreundlich sein“, formulierte der Abgeordnete und blickte beispielhaft auf die niedrigen amerikanischen Energiepreise. Ausbildung und Arbeit für Jugendliche ist für Kampeter eine weitere wichtige Aufgabe. „Mehr Investitionen in Köpfe und Fähigkeiten unserer Jugend“, forderte Kampeter und weiter: „Wir dürfen die Industrie 4.0 nicht China überlassen“. Bei der Infrastruktur sieht der Politiker vor allem Handlungsbedarf im Bereich der „Datenautobahnen“. Der Ausbau des schnellen Internet im ländlichen Bereich ist sein Anliegen. Sozialpolitik mit dem sozialen Ausgleich und der Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente sieht Kampeter als weitere Herausforderung. Auch der Mindestlohn sei ein Schritt in Richtung „sozialer Frieden in Deutschland“. All diese Herausforderungen stünden jedoch vor der großen Maßgabe „keine Neuschulden ab 2016“.

Wie das zu bewerkstelligen ist? Auch dazu hatte Kampeter eine Antwort. Als passionierter Hobby-Segler habe er gelernt „durch Kreuzen auch bei Gegenwind mein Ziel zu erreichen“.

Für seinen rund einstündigen, lebendigen und engagierten Vortrag erhielt Kampeter lautstarken Applaus. Im Anschluss an den offiziellen Teil genossen die Besucher des CDU-Neujahrsempfangs zwanglose Gespräche und geselliges Beisammensein bei Essen und Trinken.

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