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CDU Dörentrup unter neuer Leitung
Vom: 04.02.2014

Klaus Nolting ist neuer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender in Dörentrup:
Ein Lokalpolitiker nah am Bürger

Auf der Mitgliederversammlung der CDU Dörentrup im Gasthaus „Humfelder Reiterstuben“ wurde der Humfelder Klaus Nolting zum Vorsitzenden des CDU Gemeindeverbandes Dörentrup gewählt.

Nolting, Klaus

Versteht sich als Vermittler zwischen Politik und Bürger:
der neue Dörentruper CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Klaus Nolting.

Mit Nolting steht ein Mann aus der Basis an der Spitze des Gemeindeverbands. Nolting ist seit 1989 CDU-Mitglied, aber berufsbedingt bislang nicht im Vorstand tätig gewesen. Die Motivation vom Status eines „normalen Mitglieds“ in die Position des Vorsitzenden zu wechseln, ist der Wunsch, „die CDU Dörentrup nach vorn zu bringen“, erklärt Nolting. Es war in Dörentrup ruhig geworden um die Partei. Das will der neue Vorsitzende durch sein Engagement ändern. Beruflich im Ruhestand, begibt er sich ehrenamtlich nun in den berühmten „Un-Ruhestand“.

Dass er Menschen erreicht, sie bewegen kann, hat der gelernte Dreher, später Handwerksmeister im Maschinenbau in seinem Berufsleben bewiesen. „Nach meiner Lehre in der Aerzener Maschinenfabrik, dem Erwerb des Meistertitels, war ich 47 Jahre bei der Firma Lenze tätig“, erklärt Nolting. Als er dort 1971 Leitender Angestellter in der Produktion wurde und die Getriebemontage mit 150 Mitarbeitern federführend übernahm, habe er dort die Teamarbeit eingeführt – mit großem Erfolg, wie Nolting betont. „Wenn intelligente Menschen bei der Arbeit bevormundet werden, wirkt sich das nicht nur negativ auf das Betriebsklima, sondern auch auf die Arbeitsleistung aus“, ist sich Nolting sicher.

Dieser Abstecher in das Berufsleben von Klaus Nolting zeigt: er ist ein Mann, der einen Draht zu Menschen hat. Das kann nur positiv für einen Lokalpolitiker sein, der darüber hinaus in seinem Ort fest verwurzelt ist.

Klaus Nolting ist ein waschechtes „Dörentruper Kind“. Aufgewachsen auf dem Dörenberg nahe Humfeld, „war unser Spielplatz die Burg Sternberg“, erinnert sich Nolting. 1970 baute er in Dörentrup-Bega sein erstes Haus, das er verkaufte, um 1978 in Dörentrup-Humfeld im Ziegenhirtenweg, seinem jetzigen Zuhause neu zu bauen. Verheiratet ist Klaus Nolting mit Ehefrau Irmlinde, ebenfalls CDU-Mitglied und stellvertretende Bürgermeisterin in Dörentrup. Das Paar hat zwei Kinder: Frank und Andrea. „Mein ‚drittes Kind‘, wie ich Sergej, einen ehemaligen Austauschschüler aus der Region Tschernobyl gern nenne, lebt in Weißrussland“, sagt Nolting. Mit Sergej, mittlerweile erwachsen, von Beruf Staatsanwalt, verbindet die Eheleute Nolting eine enge Freundschaft. „Wir besuchen uns gegenseitig, telefonieren über Skype. Sergej ist hier im Ort bekannt und hat auch schon in der Blaskapelle Humfeld mitgespielt“, erklärt Nolting.

Womit das Thema Hobby angeschnitten ist. Hier erwies sich für Klaus Nolting das Jahr 1965 als Schicksalsjahr. „Ich habe in dem Jahr bei Lenze angefangen und bin in den Schützenverein Humfeld sowie in die Blaskapelle eingetreten, wo ich 36 Jahre lang Vorsitzender war“. Ein weiteres Hobby von Klaus Nolting ist die Jagd. 1999 machte er seinen Jagdschein, aufgrund der anspruchsvollen Prüfungsbedingungen gemeinhin das „Grüne Abitur“ genannt. Seit einem Jahr ist er Pächter der Humfelder Jagd und vor allem bei den Kindern nur als „Jäger Klaus“ bekannt, der mit seinem Hund „Blacky“, einem Westfalen-Terrier in Feld und Wald unterwegs ist.

Neben der Jagd ist der Sport eine weitere Passion des Humfelders. „Ich habe zehn Mal den Hermannslauf absolviert und bin leidenschaftlicher Radfahrer“, sagt er. Letztes Jahr legte Klaus Nolting die Prüfung zum DLRG-Rettungsschwimmer ab, „weil ich das Frühschwimmen im Freibad in Hillentrup am Leben erhalten möchte. Dafür wurden Rettungsschwimmer gebraucht“. Da ist er, der Schwenk in das Lokalgeschehen, das dem neuen CDU Dörentrup-Vorsitzenden am Herzen liegt.

Nolting über seine Ziele als neuer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender in Dörentrup: „Wir müssen zunächst einmal die Kommunal- und Bürgermeisterwahl ordentlich und anständig über die Bühne bekommen. Elf Wahlbezirke sind zu besetzen. Die Kandidaten werden jetzt aufgestellt. Danach geht es weiter“. Wie es weiter geht, auch da hat Nolting schon erste Vorstellungen. Er möchte vor allem den Zusammenhalt im Dorf fördern, beispielsweise mit einem Familiengrillen für Parteimitglieder und Bürger im Herbst. Junge Menschen an die Politik heranführen – das ist ein weiteres Ziel. Vor allem sieht sich Klaus Nolting aber als Vermittler zwischen der Politik, „die Menschen oft als kompliziert und unverständlich empfinden“, hat er festgestellt und dem Bürger.

Nolting: „Meine Tür ist offen für Jung und Alt. Wenn jemand Probleme hat, Projekte anstoßen möchte oder politische Themen nicht versteht, dem stehe ich als Ansprechpartner zur Verfügung“.

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