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CDU Blomberg Neujahrsfrühschoppen
Vom: 18.02.2014

CDU Blomberg feiert Wahlauftakt mit Frühschoppen

Ein starkes Team stellt sich vor

Noch 99 Tage bis zur Wahl. Die CDU Blomberg feierte am 16. Februar ihren ganz persönlichen Wahlauftakt. Als Neujahrsfrühschoppen etabliert, nutzten die derzeit sehr aktiven CDU-Mitglieder die Veranstaltung, um einen ehrlichen Rückblick, einen optimistischen Ausblick und eine rundherum gelungene Vorstellung ihres Bürgermeisterkandidaten zu präsentieren.

Ausblick des Vorsitzenden Thomas Spieker

Erstredner war Stadtverbandsvorsitzender Thomas Spieker. „Nach einem Tief in 2009 mit einer verlorenen Kommunalwahl haben wir in der CDU Blomberg den Reset-Knopf gedrückt“. Die Partei legte einen Neustart hin, der in Parteikreisen weit über Blombergs Grenzen hinaus von sich reden macht. Der Besuch einer Lügder CDU-Politikerin, die gekommen war, um sich vor allem von der Bürgermeistervorstellung Anregungen für die eigene politische Arbeit zu holen, spricht für sich.

Spieker, Thomas

"Neustart geglückt, der Zug hat Fahrt aufgenommen"-
Stadtverbandsvorsitzender Thomas Spieker

Thomas Spieker konnte denn auch in seiner Rede vermelden: „Neustart geglückt. Der Zug der CDU Blomberg hat Fahrt aufgenommen“. Wichtige Signale, die auf der Strecke gesetzt wurden waren:

-  Ein Redaktionsteam, das für die Mitglieder- und Bürgerinformationszeitung „Blomberg TOP“ engagiert wurde. Spieker: „Damit haben wir den Kopf frei für andere wichtige Tätigkeiten“.

-  Die Gründung einer neuen „Jungen Union“ unter dem Vorsitzenden Marcel Schlepper. Derzeit sind 19 junge Menschen aktiv – auch an diesem Sonntag. Die Junge Union übernahm das Catering der Veranstaltung.

  • Neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Die Mitgliederzahl stieg auf 86 an.

  • Der CDU-Antrag auf Einführung der Sekundarschule, die nun drei- möglicherweise sogar vierzügig kommt, habe, so Spieker, gezeigt: „Wir liegen richtig. Das ist die Zukunft Blombergs“.

  • Diese Zukunft will die Partei mit Jörg Malzahn, ihrem Bürgermeisterkandidaten, gestalten. Er stellte sich und seine Ziele an diesem Tag in Interviewform vor.

Zum Schluss seiner Rede stellte Spieker das Führungsteam der CDU-Blomberg vor: „Ein tolles Team, mit dem wir erfolgreich Wahlkampf machen“. Neben Thomas Spieker, dem Stadtverbandsvorsitzenden und Jörg Malzahn, dem Bürgermeisterkandidaten gehören der Fraktionsvorsitzende Friedrich-Wilhelm Meier, 2009 gewählt - er trat in die Fußstapfen von Jörg Kleinsorge - und der Kreistagskandidat Andreas Runte dazu. Runte löst Wolfgang Humke ab, der derzeit als sachkundiger Bürger im Kreistag ist, ab.

Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge: ein Lob an die Blomberger CDU-Mannschaft

Im Anschluss an die Worte des Stadtverbandsvorsitzenden sprach CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge den Blomberger Parteikollegen ein großes Lob aus. Gleichzeitig stimmte sie mit einigen Worten zum Stichwort „Heimat“ auf die in Zeiten von Sparmaßnahmen nicht immer einfache Kommunalpolitik ein.

Vieregge, Kerstin

Sprach zum Thema Kommunalpolitik und Heimat:
CDU Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge

Vieregge: „Heimat ist da, wo Freunde, Familie und Nachbarn sind, wir uns gern engagieren und wo es uns an nichts mangelt“. Damit war sie mitten in einem viel diskutierten Thema in Blomberg: die erfolgte Schließung der Grundschule Istrup und die geplante Schließung der Grundschule Im Paradies. „Ab und zu muss man auch mal ‚nein‘ sagen können, zum Wohl der Gemeinschaft, welche die Finanzierung für bestimmte Dinge in der Infrastruktur übernehmen muss. Aber gesucht werden intelligente Lösungen, die schließlich perspektivisch zu einem guten Ausgang führen“, so Vieregge.

MdB Cajus Caesar: Haushaltspolitik Bund – Ergebnisse in Blombergs Kasse

Bundestagsabgeordneter Cajus Caesar zollte der Blomberger CDU ebenfalls Respekt: „Blomberg ist im Aufwind“, erklärte er und betonte die notwendige Zusammenarbeit zwischen Kommune, Kreis, Land und Bund.

Caesar, Cajus

Bericht aus Berlin - in Sachen Haushaltspolitik:
MdB Cajus Caesar

Als Mitglied des Haushaltsausschusses im Bundestag machte er deutlich, welche Gelder direkt aus Berlin in Blomberg angekommen seien. Zum einen nannte er den Zuschuss für Schloss Reelkirchen, zum anderen 40 Millionen Euro für die Hochschule OWL, die Übernahme der Grundsicherung seitens des Bundes, verbunden mit einer Entlastung für den Kreis Lippe in Höhe von 10 Millionen Euro sowie darüber hinaus Zuschüsse für außergewöhnliche Projekte vor Ort – „vom Saatgut bis hin zu Phoenix Contact“, so Caesar.

MdL Walter Kern prophezeit „weit mehr als einen Anstandssieg“

Kern, Walter

Positiver Ausblick auf die Kommunalwahl für Blombergs CDU:
Walter Kern (MdL)

Landtagsabgeordneter Walter Kern setzte seiner Rede einen Satz voraus, der ebenfalls ein Lob für die CDU Blomberg ist und mit reichlich Applaus bedacht wurde: „Was innen nicht glänzt, kann außen nicht funkeln“. Gleichzeitig wagte er einen Ausblick auf die kommende Kommunalwahl, attestierte dem politischen Gegner SPD, er habe „Landesthemen katastrophal gemanagt“ und prophezeite der CDU Blomberg daher „weit mehr als einen Anstandssieg“.

Bürgermeisterkandidat Jörg Malzahn im Interview

Ein Höhepunkt des Tages war das Interview mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Jörg Malzahn. Geführt wurde es von einem Parteikollegen aus Herten: Stefan Grave. Grave ist Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der CDU Herten und von Beruf Verwaltungsangestellter/Bildungsreferent. Malzahn und Grave trafen sich auf einer überörtlichen CDU-Veranstaltung.

Malzahn, Jörg

Stand in einem Interview Rede und Antwort zu seinen Zielen:
CDU Bürgermeisterkandidat Jörg Malzahn

Als Auftakt gab Grave seine ganz persönliche Einschätzung zu Jörg Malzahn ab: „Ich schätze ihn als eine ‚ehrliche Haut‘. Jörg Malzahn ist jemand, der sich nicht verbiegen lässt und der sehr sachbezogen auf die Probleme einer Stadt eingeht“.

Mit Spannung verfolgten die Besucher die folgenden Fragen und Antworten:

Frage: Die Mehrheitsverhältnisse in Blomberg sind nicht gerade „vergnügungssteuerpflichtig“. Was motiviert dich als Bürgermeister zu kandidieren.

Malzahn: Ich bin Blomberger. Ich bin hier in den Kindergarten und zur Schule gegangen. Mein Elternhaus steht in Brüntrup. Seit zwölf Jahren wohne ich mit Frau und Kindern in Istrup. Mein Heimatort liegt mir am Herzen. Ich möchte als Bürgermeister Bewegung in die Blomberger Politik bringen und die Prioritäten anders gestalten.

Frage: Welche Prioritäten?

Malzahn: Meinen Fokus setze ich auf Familienpolitik. Blomberg hat in den letzten Jahren 2000 Einwohner verloren. Von 17.000 sank die Zahl auf 15.000. Vor allem der Wegzug aus den Dörfern muss gestoppt werden.

Frage: Den Wegzug stoppen, das ist ein gutes Ziel – aber wie soll das gehen?

Malzahn: Ich möchte Anreize für junge Familien mit Kindern und für Neubürger schaffen nach Blomberg zu kommen. Ich denke da an das Programm „Jung kauft Alt“, was eine gewisse finanzielle Grundsicherheit gibt. Darüber hinaus sind intakte Dorfgemeinschaften sehr wichtig.

Frage: Wie war die Reaktion deiner Familie auf die Bürgermeisterkandidatur?

Malzahn: Vor zwei Jahren kam die Frage von Thomas Spieker und Friedrich-Wilhelm Meier. Für mich war das eine Herausforderung. Meine Frau Ulrike und meine Eltern haben mich in diesem Vorhaben bestärkt. Der elterliche Rat ist mir auch heute noch wichtig, gerade deshalb, weil ich selbst auch in familiärer Verantwortung stehe.

Frage: Wenn du Bürgermeister wirst – was machst du in den berühmten ersten hundert Tagen?

Malzahn: Als erstes mache ich einen offenen und ehrlichen Kassensturz. Was ist möglich? Als zweites stelle ich die Weichen für eine familienfreundliche Politik. Als nächstes kommt das Kernstadtsanierungskonzept auf den Prüfstand. Sind wirklich alle Maßnahmen finanzierbar und notwendig?

„So manch ein Politiker hätte an dieser Stelle sicherlich viel mehr versprochen. Aber Ehrlichkeit, ohne unrealistische Versprechungen – das ist die neue Form von Politik“, kommentierte Grave.

Frage: Wirst du bei wichtigen Entscheidungen Bürgerbeteiligungen durchführen?

Malzahn: Ja. Ich denke an die Bürgerinitiativen gegen die Grundschulschließungen und finde: bevor man Entscheidungen fällt, muss man als Politiker das Stimmungsbild der Bürger hören. Erst beschließen und dann fragen, ob das okay ist – das ist der falsche Weg.

Frage: Birgt dieser Politik-Stil nicht ein hohes Risiko?

Malzahn: Ja. Aber ich finde, eine offene Kommunikation ist immer der bessere Weg.

Frage: Du bist nach deiner Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt bei der Stadt Blomberg nun in der Stadtverwaltung Lemgo tätig und dort seit zwei Jahren Personalratsvorsitzender. Widerspricht Letzteres nicht einer Mitgliedschaft bei den Christdemokraten?

Malzahn: Man hat mich dort als Mensch gesehen und gewählt. Ich bin dafür da, die Interessen der Mitarbeiter zu hören und durchzusetzen. Das passt hervorragend zur CDU, denn sie ist auch ganz nah am Menschen.

Frage: Du kannst Menschen bei der Wahl genau so mitnehmen wie jetzt bereits in der Firma, der Stadtverwaltung. Wie wichtig ist das Team für dich auch nach gewonnener Wahl in Zukunft?

Malzahn: Ein starkes Team ist mir sehr wichtig aber ich werde Bürgermeister für alle Blombergerinnen und Blomberger sein.

Blomberg Wahlkreiskandidaten

Ein starkes Team: die CDU Blomberg Wahlkreiskandidaten
mit Bürgermeisterkandidat Jörg Malzahn (5.v.li.).

 Im Anschluss folgte die Vorstellung der Wahlkreiskandidaten. Alle waren an diesem Tag gekommen. Lediglich Rosi Kaminski und Marcel Schlepper, Vorsitzender der Jungen Union waren verhindert.

Ehrungen für langjährige Parteimitglieder

Im Anschluss an die Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten wurden vier langjährige CDU-Mitglieder von Thomas Spieker und der Kreisvorsitzenden Kerstin Vieregge geehrt – einer von ihnen in Abwesenheit:

50 Jahre in der CDU ist Fritz Reineke, der mit seinem Sohn Bernd Reineke den Frühschoppen besuchte und sich wie die anderen Geehrten über Urkunde und Geschenk freute.

45 Jahre in der CDU ist Viktor Diemerling. Er nahm die Ehrung persönlich entgegen.
Jürgen Hansmann aus Wellentrup, ebenfalls 45 Jahre Parteimitglied, war an diesem Tag verhindert.

40 Jahre in der CDU ist Oskar Wnendt. Bekannt als „Mr Blomberg“ und Vorsitzender von Blomberg Marketing nutzte Wnendt die Gelegenheit die CDU zur Teilnahme am Nelkenfest-Korso zu bitten.

Blomberg Geehrte 2014

(v.li.) Viktor Diemerling (45 Jahre), Fritz Reineke (50 Jahre), CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Spieker und Oskar Wnendt (40 Jahre). In Abwesenheit geehrt wurde Jürgen Hansmann aus Wellentrup (45 Jahre).

Mehr Infos unter www.cdu-blomberg.de und www.joergmalzahn.de.

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