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CDU Leopoldshöhe Bürgermeisterkandidat Axel Meckelmann
Vom: 11.04.2014

Das Ohr am Bürger – das Herz im Lokalen 

Axel Meckelmann, Rechtsanwalt und Mediator aus Leopoldshöhe ist Bürgermeisterkandidat der CDU und „bekennendes Land-Ei“. Nach berufsbedingten Aufenthalten in Berlin, wo er als Referent im Bundestag tätig war, Frankfurt und in Ost-Berlin, wo er statt einer Auszeit nach dem Studium zu DDR-Zeiten in der Volkskammer arbeitete, kehrte die vierköpfige Familie 2001 nach Leopoldshöhe, dem Heimatort seiner Frau Susanne zurück. Bereits vor fünf Jahren wurde Axel Meckelmann als Wunsch-Bürgermeisterkandidat von der CDU Leopoldshöhe aufgestellt, musste aber aufgrund einer schweren Erkrankung seiner Frau, die Kandidatur zurückziehen.

Meckelmann, Axel

CDU Bürgermeisterkandidat für Leopoldshöhe: Axel Meckelmann

Axel Meckelmann hat das, was ein Bürgermeister haben sollte: den berühmten Draht zu den Menschen und den absoluten Wunsch nach Bürgernähe. Dabei kann der Jurist und gebürtige Rheinländern nicht nur auf seine offene Art bauen, sondern auch auf seine berufliche Zusatzausbildung als Mediator. Meckelmann: „Die Aufgabe in der Mediation ist es, eine oftmals seit Jahren verfahrene Situation zu retten und die Menschen beider Seiten an einen Punkt zu bringen, wo eine gute Kommunikation wieder möglich ist“. Das führt dazu, dass „der Laden sehr schnell wieder läuft“, weiß Meckelmann, der in Firmen Chefs und Angestellte ebenso zusammenbringt, wie auf der Hamburger Rennbahn Pferdekäufer und Verkäufer, die sich über die Tauglichkeit und Preiswürdigkeit eines Rennpferdes streiten.

Miteinander reden, gemeinsam viel für Leopoldshöhe erreichen – das ist auch sein Ziel im angestrebten Bürgermeisteramt. „Wir sind eine kleine, reizvolle, ländliche Gemeinde. Hier ist es möglich, direkte Demokratie zu leben“, befindet der Jurist. Ein gutes Beispiel ist das bereits praktizierte Vorgehen beim Straßenausbau. „Fünf Jahre vor Baubeginn werden alle Anlieger angeschrieben. Drei Jahre vorher, wenn es konkret wird, gibt es nochmals eine Bürgerversammlung. Jeder wird gefragt und kann sich vorbereiten“, so Meckelmann, der auch ein lokales Gegenbeispiel zur Hand hat: „Bei der Neuplanung eines Bebauungsgebietes waren fünf Gehöfte betroffen. Externe Büros wurden beauftragt. Es wurde geplant, aber die Menschen vorher nicht gefragt. Die Betroffenen waren, wie sich zum Schluss herausstellte, mit der Baumaßnahme nicht einverstanden“.

Das soll es mit einem CDU-Bürgermeister Axel Meckelmann nicht mehr geben. Gerade in einem kleinen Ort wie Leopoldshöhe sei die Befragung der Bürger wenig zeitaufwändig und sehr effektiv. „Wenn Menschen in eine Entscheidungsfindung einbezogen werden, sind sie eher bereit, auch nicht-attraktive Konsequenzen mitzutragen. Das ist insbesondere in Zeiten wichtig, wo es wenig zu verteilen gibt“ - das ist Axel Meckelmanns Erfahrung nach zwölf Jahren als Mediator.

Seine Ziele für Leopoldshöhe formuliert der CDU-Bürgermeisterkandidat wie folgt:

Erhalt von Wohlstand und Lebensqualität contra „Sparen bis der Wegzug kommt“
Meckelmann: „Viele kommunale Lasten sind fremdbestimmt von Kreis und Land. Wir kleinen ländlichen Kommunen müssen wehriger werden – auch notfalls Klage erheben, gemeinsam mit anderen Kommunen beispielsweise gegen den Landesentwicklungsplan. Dieser erschwert es, dass in Leopoldshöhe  neue Gewerbe- oder Baugebiete ausgewiesen werden. Wir sind nicht der Korridor für das Ruhrgebiet mit prosperierenden Millionenstädten an Rhein und Ruhr. Wir dürfen nicht durch Einschnitte in Infrastruktur und durch mangelnden Ausweis von Gewerbeflächen – dem Geldbringer für eine Kommune - noch mehr Menschen an die Städte verlieren“.

Innovatives Leerstands- und Altbauten-Management
Meckelmann: „Leopoldshöhe ist eine bunt gemischte Gemeinde mit gutem Zuzug. Wir haben sogar ein ‚Luxusproblem‘ in Zeiten des demographischen Wandels und müssen uns fragen: Wie viel Zuzug kann unsere Gemeinde vertragen? Bei der Ausweisung neuer Baugebiete wurde leider bisher über den Leerstand bei den Bestandsimmobilien der 60er und 70er-Jahre kaum nachgedacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine ‚Problem-Immobilie‘ wie ein Zweifamilienhaus aus den 60ern von einer Senioren-Wohngemeinschaft mit vier bis fünf Menschen genutzt wird. Auch, wenn jeder nur eine kleine Rente hat, kann er sich das leisten und die Bewohner unterstützen sich gegenseitig. Hilfe muss es dann nur noch bei der Mobilität geben. Ich würde mir eine Beratungsstelle für altersgerechtes Wohnen in Leopoldshöhe wünschen, die solche Konzepte entwickelt“.

Schulen und Kindergärten bedarfsgerecht erhalten
Meckelmann: „Wir haben in Leopoldshöhe derzeit acht KiTas, eine Gesamtschule und eine Grundschule – die alle nicht ausreichend belegt sind. Derzeit bauen wir einen neunten Kindergarten, den die CDU vor dem Hintergrund der mangelnden Auslastung nicht sinnvoll fand. Der Standard kann nur gehalten werden, wenn wir den Inklusionsgedanken umsetzen“.

Haushalt, Steuern, Sparpakete
Meckelmann: „Leopodshöhe hat derzeit 15 Millionen Euro Verbindlichkeiten – vergleichbar mit einer privaten Kontoüberziehung. Es gibt in einer Gemeinde freiwillige und Pflichtaufgaben. Eine Bibliothek ist eine freiwillige Leistung. Diese jedoch bei Jahreskosten von 12.000 Euro schließen zu wollen, halte ich für den falschen Weg. Vielmehr muss bei den Verwaltungsstrukturen der Rotstift angesetzt werden. Ziel sollte auch sein, die Einnahmeseite zu stärken durch die Neu-Ansiedelung von Gewerbe. Steuern und Abgaben für die Bürger können nicht unendlich erhöht werden. Wir streiten im Rat gerade ganz erheblich um höhere Abwassergebühren. Auch das Thema Dichtheitsprüfung gehört dazu. Meine Meinung dazu: solange es keine bundeseinheitliche Regelung gibt, muss das auf Eis gelegt werden“.

Windenergie
Meckelmann: „Leopoldshöhe wurde ausgewählt, neue Anlagen bauen zu dürfen. Wir haben uns dagegen entschieden, aufgrund zu geringer Abstandsflächen. Das war richtig. 500 Meter sind zu knapp. Das merkt man, wenn man einmal eine Weile neben einem Windrad gestanden hat. Aber auch Naturschutz hat seine festen gesetzlichen Gegebenheiten. Wir dürfen weder den Menschen vor Ort noch der Natur die Luft zum Leben nehmen“.

Axel Meckelmann ist Kommunalpolitiker mit Herz und Verstand. 2000 trat er in die CDU ein; 2004 war er bereits als sachkundiger Bürger im Rat. Seitdem ist er Fraktionsvorsitzender. Meckelmann: „Kommunalpolitik in Leopoldshöhe macht Spaß. Man kennt sich; man spricht miteinander. Was ich hier vor Ort sehr schätze, ist die Verlässlichkeit der Menschen“.

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