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CDU Bürgermeisterkandidat Jörg Malzahn in Blomberg unterwegs
Vom: 28.04.2014

Blomberg von Tür zu Tür - Jörg Malzahn hat das Ohr am Bürger

Jörg Malzahn ist „on Tour“. Der CDU-Bürgermeisterkandidat aus Blomberg macht gerade das, was er selbst scherzhaft als „Häuser-Wahlkampf“ bezeichnet. Seit drei Wochen ist er an vier Tagen jeweils rund drei Stunden gemeinsam mit den Wahlkreiskandidaten in Blomberg unterwegs. Dabei erfährt der Verwaltungsfachwirt so einiges über Dinge, die die Blomberger Bürger ins Grübeln und so manches Mal sogar ins Stolpern bringen.

Malzahn, Jörg

Jörg Malzahn: „Bei  meinem ‚Häuser-Wahlkampf‘ haben sich einige Kern-Themen herauskristallisiert.
Diese sind Infrastruktur, Sportplätze und Grünflächen“.

Infrastruktur in Blomberg – das „Stolper-Thema“

Malzahn: „Viele Bürger sind nicht zufrieden mit dem derzeitigen Zustand der Straßen und Fußwege. Manchmal sind es nur kleine Sachen, wenn beispielsweise eine Gehwegplatte wackelt. Für ältere oder gehbehinderte Mitbürger ist aber auch dies bereits problematisch. Ich konnte feststellen, dass es oftmals nicht die großen Arbeiten sind, die es zu erledigen gilt, sondern vielmehr die kleinen Dinge, die oft übersehen werden und nur den Anliegern bekannt sind. Das spielt sich im Umkreis von 300 Metern um das Zuhause ab. Hier haben die Menschen, die vor Ort leben, den besten Überblick. Es ist sinnvoll, dort, direkt vor Ort nachzufragen“.

Da müsste sich die Stadt doch mal drum kümmern – diese Aussage hört Jörg Malzahn in diesen Tagen häufig. Gleichzeitig ist es in Blomberg nicht anders als in anderen Kommunen auch: die Finanzen müssen stimmen. Lässt sich die gewünschte Straßen- und Wegesanierung mit dem „Portemonnaie“ der Stadt Blomberg überhaupt vereinbaren?

Malzahn: „Ich denke doch. Wir von der CDU wollen eine nachhaltige und langfristige Sanierung. Dafür fehlt ein Gesamt-Konzept für unsere Großgemeinde. Das ist derzeit nur in Ansätzen vorhanden. Die Prioritäten liegen woanders – beispielsweise auf der Innenstadt-Sanierung. Das war eine 4,5 Mio Euro-Investition - inklusive Landesförderung, versteht sich. Aber auch die Landesförderung sind im Endeffekt Steuergelder. Die Innenstadtsanierung ist daher in Blomberg umstritten. Der größere Teil der Blomberger sagt beispielsweise, dass der Piderit-Parkplatz – der größte Innenstadtparkplatz nahe der Burg - nicht unbedingt neu gepflastert werden muss. Auch ich bin der Meinung, dass es besser wäre, das Geld in der Fläche zu verteilen, so dass jeder Bürger etwas davon hat. Das Verhältnis: Millionenbeträge in die Kernstadt zu investieren und nur Kleinbeträge in die Fläche fließen zu lassen, passt meiner Meinung nach nicht“.

Dies ist bereits seit längerem das Ziel der CDU-Fraktion Blomberg. Sie stellte vor rund zwei Jahren einen Antrag auf Durchführung einer Dorfentwicklung. Malzahn: „Dieser wurde seinerzeit jedoch von der SPD abgelehnt“.

Für Jörg Malzahn ist klar: „Es geht nicht nur darum, einen Dorfplatz oder Parkplatz zu sanieren, sondern die gesamte Infrastruktur zu betrachten. Das Geld muss in Blomberg mehr in die Fläche“.

Jörg Malzahns Motto im Bereich „Infrastruktur in Blomberg“ ist: Werterhalt vor Neubau.

Sportplätze in Blomberg – bislang kein Tor

Malzahn: „Sportplätze sind ein weiteres Thema, auf das ich des Öfteren angesprochen wurde. Das betrifft vor allem auch Jugendliche, die in unseren örtlichen Vereinen aktiv sind und durch diese Aktivität für die Zukunft vor Ort verwurzelt bleiben könnten. Die notwendige Pflege  der Sportplätze lässt oftmals zu wünschen übrig. Ein konkretes Beispiel: Auf dem Kleinspielfeld in Großenmarpe fehlen die Netze an den Toren“.

Ja, das ist dann ja wohl kein Tor für Blombergs Verwaltung. Aber was kann die CDU, kann Jörg Malzahn hier unternehmen?

Malzahn: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir von der CDU Blomberg uns nach der Kommunalwahl aktiv dafür einsetzen, dass solche Missstände behoben werden“.

Grünflächen – es sprießt das Kraut

Malzahn: „Die Pflege von Grünflächen ist auch ein Problem in Blomberg. Städtische Grünflächen verkrauten mehr und mehr. Ich sehe es so, dass die Unterhaltung der Straßen, Wege und Grünflächen prinzipiell eine kommunale Kernaufgabe ist. Man kann nicht sofort an das Ehrenamt appellieren und dem Bürger die Pflege der Grünanlagen überantworten. Gleichwohl kann man Anreize für ehrenamtliche Betätigung in diesem Bereich schaffen – immer in dem Bewusstsein, dass es eine freiwillige Leistung der Bürger ist, die meiner Meinung nach dafür auch eine Gegenleistung erhalten müssen. Eine Idee dazu steht in unserem CDU-Wahlprogramm unter dem Motto ‚Ihr macht es für euer Dorf‘. Der Plan ist folgender: Wenn interessierte Vereine und Gruppierungen Grünanlagen pflegen möchten, dann gibt es seitens der Stadt einen Zuschuss für  die Vereinskasse“.

Malzahn weiter: „Das Ehrenamt stärken. Das ist ebenfalls schon lange das Ziel der CDU Blomberg. Wir, die CDU-Fraktion stellten beispielweise bei einem 30 Millionen-Gesamt-Haushalt der Stadt einen 5000 Euro-Antrag zur Förderung von Vereinen. Das war unserer Meinung nach eine übersichtliche Summe, mit der wir einen Anreiz für Bürger schaffen wollten, in Vereine einzutreten. Die Vereinsmitgliedschaft für das erste Jahr sollte für Neu-Mitglieder kostenlos sein. Leider wurde auch dieser Antrag von der SPD abgelehnt“.

Gute Ideen, ein Mann der Tat – Jörg Malzahn hat in seiner beruflichen Laufbahn bereits bewiesen, dass er einer ist, der auch „dicke Bretter“ bohren kann und will, auch im derzeit SPD-regierten Blomberg.

Malzahn: „Bei meinem ‚Häuser-Wahlkampf‘ nehme ich eine sehr positive Stimmung wahr. Ich  gehe von Haus zu Haus, klingle also an fast allen Haustüren. Ich stelle mich vor, überreiche mein Wahlprogramm. Das wird im Normalfall sehr gut aufgenommen. Außerdem kommt man ins Gespräch und erfährt, was die Blomberger Bürger bewegt. Es macht mir sehr viel Spaß, wirklich mal von Angesicht zu Angesicht zu sprechen“.

Den Bürger ernst nehmen, ein ausgewogenes Verhältnis von Geben und Nehmen – das liegt Bürgermeisterkandidat Jörg Malzahn am Herzen.

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