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27.08.2018, 16:22 Uhr

Truppenübungsplatz Senne - Kein Nationalpark mit der CDU-Lippe

CDU-Chef Lars W. Brakhage: „Militärische Nutzung stellt Naturschutz sicher“

Gute Nachrichten bekam der Kreisvorstand der CDU Lippe bei einem Besuch der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf.

Foto v. l.: Jan Wisomersky, Axel Meckelmann, Oberst Tölke, Lars W. Brakhage und Frederik Topp
Gute Nachrichten bekam der Kreisvorstand der CDU Lippe bei einem Besuch der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf.Der stellvertretende Brigadekommandeur Oberst Tölke berichtete aus seinen Gesprächen mit den Britischen Streitkräften in Deutschland, dass der Truppen-übungsplatz Senne dauerhaft militärisch genutzt wird. Die militärische Nutzung hat die einzigartige Sennelandschaft in über 100 Jahren erst entstehen lassen. Die Umwandlung der Senne in einen Nationalpark hätte keine positiven Auswirkungen auf den Natur- und Landschaftsschutz, würde aber den Fortbestand der größten deutschen Heereskaserne gefährden.
„Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen hat bestmögliche militärische Ausbildung höchsten Stellenwert und Lippe leistet mit dem Truppenübungsplatz einen wichtigen Beitrag dafür.“, so der CDU Kreisvorsitzende Lars W. Brakhage, der seinen Wehrdienst am Standort geleistet hat.
„Im Kreistag tritt die CDU für einen sinnvollen Natur- und Landschaftsschutz im Sinne der Artenvielfalt ein. Die Schaffung eines Nationalparks trägt dazu aber nichts weiter bei.“, so Andreas Kasper, der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion. Die lippische CDU sieht sich in ihrer Haltung bestätigt u.a. durch die wissenschaftliche Veröffentlichung „Waldbewirtschaftung und Biodiversität: Vielfalt ist gefragt!“ von Prof. Dr. Christian Ammer von der Abteilung für Waldbau und Waldökologie in der gemäßigten Zone an der Georg-August-Universität Göttingen.
CDU-Chef Brakhage abschließend: „Wir dürfen mit dem Standort der Bundes-wehr in Augustdorf auch die Steigerung der Wirtschaftskraft für Lippe insgesamt nicht vergessen. Aktuell sind ca. 3.000 Soldaten vor Ort. Dazu kommen im kommenden Jahr ca. 250 Personen die bspw. Meisterausbildungen am Standort absolvieren um nach der Bundeswehrzeit in der Wirtschaft besser Fuß fassen zu können. Zusätzlich ist eine weitere Aufstockung um rund 250 Soldaten im Panzerbataillon 203 geplant!“