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22.04.2020, 08:00 Uhr

CDU Lippe: NRW-Verkehrsministerium fördert Fußverkehrs-Check

Stadt Detmold gehört zu den Gewinnern

Kommunen erhalten Profi-Hilfe für Fußverkehrs-Checks: Verkehrsministerium und Zukunftsnetz Mobilität NRW verkünden Wettbewerbsgewinner. Dazu gehört die Stadt Detmold, die jetzt Geld aus dem CDU-geführten NRW-Verkehrsministerium für das Projekt erhält.

Mit einem Fußverkehrs-Check können Kommunen in Nordrhein-Westfalen überprüfen, wo es Verbesserungsmöglichkeiten für sie gibt und wie man diese am besten umsetzt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr konnten sich die Kommunen, die Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW sind, erneut um das Unterstützungspaket bewerben. 37 Bewerbungen sind eingegangen. Jetzt stehen die Gewinner fest.

CDU-Kreisvorsitzender Lars Wilhelm Brakhage: „Ziel ist, dass die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen. Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Zu Fuß zu gehen hält außerdem fit und trägt zur Reduktion der Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei. So können Kreise, Städte und Gemeinden die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und letztendlich auch die Lebensqualität verbessern.“

Hintergrund:
Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode zur Verbesserung der Mobilität für Fußgänger enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kern-stück – sie geben den Teilnehmern vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Er-stellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden.

Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommunen auf Wunsch zur Generierung möglicher Fördermittel.
Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen. Unterstützung erhalten die ausgewählten Kommunen kontinuierlich und professionell vom Expertenteam des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ sowie von den Planerbüros „Via“ in Köln und der „Planersocietät“ in Dortmund.



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