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30.03.2020, 13:39 Uhr

Gnisa unterstützt Machbarkeitsstudie der Landeseisenbahn

Mit Gesamtkonzept fraktionsübergreifendes Signal im Kreistag setzen

Mobilität und Klimaschutz nachhaltig zu verbessern, ist erklärtes Ziel des lippischen Kreistags. CDU-Landratskandidat Jens Gnisa will in diesem Zusammenhang die Bahn zum Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs in Lippe ausbauen und unterstützt daher die Forderung des LEL (Landeseisenbahn Lippe e.V.) nach einer Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des Bahnangebots in Lippe.

Jens Gnisa (links) und Jochen Brunsiek, LEL-Koordinator "Smart Railway". Beide halten eine Machbarkeitsstudie zu den Bahnangeboten in Lippe für sinnvoll.

Es ist an der Zeit, die vielen lippischen Einzelforderungen endlich einmal zusammenzuführen und als Gesamtkonzept mit dem nötigen politischen Nachdruck in die Gremien der Verkehrsverbände einzubringen. Der Vorschlag der Eisenbahnfreunde geht genau in diese Richtung. Er ist nicht nur inhaltlich gut, sondern darüber hinaus geeignet, ein deutliches, fraktionsübergreifendes Signal im Kreistag zu setzen“, sagt Jens Gnisa. Im Gespräch mit LEL-Vertretern hat er sich über ihren "Smart Railway" genannten Ideen-Katalog informiert, der auch die Reaktivierung der Strecke Lemgo-Barntrup beinhaltet. Aus aktuellen Förderprogrammen sowie dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz seien Mittel verfügbar, die Lippe für die Machbarkeitsstudie und im Sinne seiner Mobilitäts- und Klimaziele einsetzen und nutzen könne.

Gute Chancen für ein einvernehmliches Votum des Kreistags sieht auch die Vorsitzende des Kreis-Verkehrsausschusses: „Einhellig haben die Ausschussmitglieder in der letzten Sitzung ein Gesamtkonzept für den Schienenpersonennahverkehr in Lippe befürwortet, das bestehende Ideen und Beschlüsse einbezieht“, informiert Sabine Reinecke-Erke (CDU). Dadurch werde auch die bessere Durchsetzung lippischer Interessen auf regionaler Ebene erwartet.

Wichtig ist beiden, dass verwaltungsseitig ausreichende Kapazitäten für Konzepterstellung und Machbarkeitsstudie zur Verfügung gestellt werden. „Das gesamte Vorhaben sollte fachlich begleitet und mit den seiner Bedeutung entsprechenden personellen und sachlichen Ressourcen ausgestattet werden. Dies ist keine Arbeit, die ‚nebenher’ erledigt werden sollte“, spricht sich Gnisa für eine entsprechende Priorisierung der Aufgabe aus.