CDU Kreisverband Lippe

Kerstin Vieregge fordert Digitalisierungs-Strategie für Lippe

Zeit für den nächsten Schritt

Dank der in den vergangenen Jahren geschaffenen Voraussetzungen geht die Versorgung mit schnellem Internet in Lippe voran. „Jetzt ist es höchste Zeit für den nächsten Schritt“, blickt Kerstin Vieregge (CDU), Vorsitzende im Kreis-Wirtschaftsausschuss, nach vorn. Mit der CDU-Kreistagsfraktion fordert sie eine „Digitalisierungsstrategie“ für Lippe, denn sie ist sicher: „Digitalisierung ist längst zu einem Standortfaktor geworden.“
 
„Zeit für den nächsten Schritt.“ Kerstin Vieregge (CDU), Vorsitzende im Wirtschaftsausschuss  des lippischen Kreistags, fordert eine Digitalisierungsstrategie für Lippe.
„Gerade im ländlichen Raum können digitale Angebote die Lebensqualität für die Menschen steigern und ergänzen. Für diese Angebote gilt es, eine strategische Entwicklungsgrundlage zu schaffen“, so Vieregge. „Wenn wir als Kreis früh genug planen und die Entwicklung treiben, können wir Einfluss nehmen auf die Rahmenbedingungen, unter denen sich Digitalisierung in Lippe vollzieht“, will Vieregge mehr Initiative auf Kreisseite, um Sicherheitsstandards ebenso wie Entwicklungsschwerpunkte zu definieren. Besonders auf den Sicherheitsaspekt legt sie großen Wert und bringt eine „Lippe-Cloud“ als lokale Lösung ins Gespräch: „Eine Cloud, die hier in Lippe und nach deutschem Recht betrieben wird, wäre eine hervorragende Basis für sichere und zukunftsfeste digitale Angebote in unserer Region.“
 
Vieregge sieht in den digitalen Angeboten wichtige Werkzeuge, die es zum Beispiel weniger mobilen Menschen weiterhin – von zuhause aus – ermöglichen, Verbindung zu halten und teilzunehmen. Mindestens neun relevante Lebensbereiche will die CDU in die Digitalisierungsstrategie einbeziehen. Dazu zählen die Telemedizin und Video-Sprechstunden von Ärzten, rund um die Uhr verfügbare Bildungsangebote oder die Entwicklung „digitaler Dörfer“, in denen alte Qualitäten der Dörfer wie etwa Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung bewahrt und neue Möglichkeiten des Zusammenlebens im ländlichen Raum geschaffen werden. „Diese unterschiedlichen Ausrichtungen und Zielsetzungen digitaler Angebote sollen im Rahmen eines ganzheitlichen, strategisch ausgerichteten Konzepts zusammengefasst werden. So eröffnet sich die Chance, verschiedene technische Grundlagen in mehreren Lebensbereichen einzusetzen und zu nutzen“, erläutert Vieregge. Mit ihrer Fraktion hat sie einen entsprechenden Antrag in die Kreistagsgremien eingebracht.