CDU Kreisverband Lippe

CDU Schieder-Schwalenberg stellt Wahlkreiskandidaten vor

13 Kandidaten und 1 Bundestagsabgeordneter

„Die Kommunalwahl wird vor allem durch den Grad der Bekanntheit der Kandidaten vor Ort entschieden“. Bevor die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Schieder-Schwalenberg ihre Kandidaten für die vierzehn Wahlbezirke wählten, referierte CDU-Kreisvorsitzenden Kerstin Vieregge zu Tipps und Hilfestellungen für den bevorstehenden Wahlkampf. Präsenz in der Öffentlichkeit, Besuch von Veranstaltungen vor Ort sind laut Vieregge besonders effektiv, wenn die Parteimitglieder als Gruppe auftreten und nach außen erkennbar die CDU repräsentieren. Erfolgsfaktoren für den bevorstehenden Wahlkampf seien: aktives Ansprechen, Präsenz in der Öffentlichkeit und gut bekannte Kandidaten für die Wahlbezirke.
 
Freuen sich über die „homogene Truppe“ im CDU-Stadtverband Schieder-Schwalenberg (v.li.) CDU-Fraktionsvorsitzender Dietmar Schmidt, CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jörg Kuhlemann.Freuen sich über die „homogene Truppe“ im CDU-Stadtverband Schieder-Schwalenberg (v.li.) CDU-Fraktionsvorsitzender Dietmar Schmidt, CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jörg Kuhlemann.
Kandidaten, die man kennt – damit kann der Stadtverband Schieder-Schwalenberg mit seinem Vorsitzenden Jörg Kuhlemann dienen. Die meisten Kandidaten wohnen in ihren Wahlbezirken und sind im Ortsgeschehen fest verwurzelt.
 
Die Kandidaten im Einzelnen:

Ohne Foto:
 
Wahlbezirk 2 – Schieder Innenstadt:
Lars Schmidt, 23, Vorsitzender der Jungen Union, Ratsmitglied, studiert derzeit Maschinenbau und Betriebswirtschaft in Braunschweig.
 
und
 
Wahlbezirk 13 – Wöbbel Oberdorf:
Nina Zertik, 57, studierte Lehramt, ist als sozial-pädagogische Kraft in einem Seniorenstift in Horn-Bad Meinberg tätig, seit 5 Jahren Mitglied der CDU.
 
Als Kreistagskandidat tritt Niko Nikolakoudis an. Sein persönlicher Stellvertreter ist Stadtverbandsvorsitzender Jörg Kuhlemann.
 
Im Anschluss an die Wahl gewährte Bundestags-Neu-Mitglied Heinrich Zertik einen Einblick in den Alltag als Bundestagsabgeordneter. Bereits zwei Tage nach seiner Nominierung reiste Zertik erstmals nach Berlin zu einer konstitutionierenden Sitzung. Im Gottesdienst habe er zwei Reihen hinter Andrea Nahles gesessen und im Hinausgehen, dem Brakelsieker Frank-Walter Steinmeier einen Gruß aus Schieder überbringen können.
 
Nach langwierigen Koalitionsverhandlungen ist nun die Aufgabenverteilung klar. Zertik ist Mitglied im Innenausschuss, im Ausschuss für Menschenrechte und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien. 63 Abgeordnete stellt die NRW-CDU in Berlin. „Es wird spannend und interessant“, beschreibt der Abgeordnete die Themen, mit denen sich die drei Ausschüsse, in denen er tätig ist, beschäftigen werden. Als Beispiele nannte Zertik die Rente mit 63, die doppelte Staatsangehörigkeit, die Flüchtlingsproblematik und die Bundeswehr-Umgestaltung.
 
Auch das provisorische Büro in Berlin Unter den Linden ist Geschichte. Vor kurzem bezog Zertik und sein Team Büroräume in der Dorotheenstraße 93, „das ehemalige Reichsministerium des Inneren, ein schönes, interessantes und sehr geschichtsträchtiges Gebäude“, sagt Zertik und fügt im scherzhaften Ton hinzu: „Da ist es auch im Sommer nicht so heiß wie drüben beim Kollegen Cajus Caesar“. Das Team, das Heinrich Zertik in Berlin bei seiner Arbeit unterstützt besteht aus drei Mitarbeitern: Ines Koch, erfahrene wissenschaftliche Mitarbeiterin, Eleonora Heinze, Büroleitung und Roger Pautz, sein persönlicher Referent.